12.09.2003
Gedenkort Grunewald-Synagoge
Seit 12. September ist die Bushaltestelle Franzensbader Straße/ Ecke Elgersburger Straße (BVG-Buslinie 110) auch ein Ort des Gedenkens an die ehem. Grunewald Synagoge, die dort früher ihren Standort hatte. Auf Informationstafeln wird an das in der Pogromnacht 1938 in Brand gesetzte Gebäude und an die Zerstörung jüdischen Lebens in Wilmersdorf erinnert. Es ist das zweite gemeinsam mit der Wall AG entwickelte Haltestellenprojekt der Stiftung.

01.09.2003
ZwischenZeiten
Topographie des Terrors am 5. und 6. September bis Mitternacht geöffnet Am kommenden Wochenende (Freitag, 5. September, und Samstag, 6. September) wird die Installation ZwischenZeiten von Astrid Westermann und Thomas Freiwald noch einmal bis 0.00 Uhr zu sehen sein. Über den Haupteingang (Niederkirchnertr. 8) gelangt man, am Info-Container vorbei, zu einem ersten Standort. Von dort aus kann man über den beleuchteten Ausstellungsgraben zu einem zweiten Standort in der Wilhelmstraße gelangen, der einen Perspektivwechsel ermöglicht.

02.07.2003
14. Lange Nacht der Museen
Zur 14. Langen Nacht der Museen am 30. August wird das Gelände der "Topographie des Terrors" bis 2.00 Uhr geöffnet bleiben. Während der Dauer der "Langen Nacht" (18.00 bis 2.00 Uhr) wird die Dia-Installation ZwischenZeiten von Astrid Westermann und Thomas Freiwald, Absolventen der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, zu erleben sein, bei der die drei Treppentürme des im Entstehen begriffenen Neubaus von Peter Zumthor durch großflächige Fotoprojektionen markiert werden. Für die Besucher wird es über zwei Zugänge die Möglichkeit eines Perspektivwechsels geben. An einem der Zugänge wird - mit Sicht auf die Projektion - eine Lesung zeithistorischer Texte (u.a. von Insassen des Gestapo-"Hausgefängnisses") mit Christian Brückner und Gerd Wameling stattfinden. Die gesamte Veranstaltung wird bereits am Freitag, dem 29. August, als öffentliche Generalprobe stattfinden.

12.05.2003
Peter Zumthor legt überarbeiteten Neubau-Entwurf vor
Peter Zumthor hat mit seinen Mitarbeitern am 11. Mai eine grundlegende Überarbeitung des Stabwerks vorgestellt, die geeignet scheint, die nach der Neuausschreibung des Rohbaus aufgetretene Lücke im Finanzrahmen zu schließen. Bis zum Sommer wird er die nötigen konstruktiven Pläne sowie einen Zeitplan für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten vorlegen.
Kulturstaatsministerin Christina Weiss begrüßt die Einigung und bekundet, daß es dabei bleibe, daß der Bund bis zu 50% der Gesamtkosten übernimmt. Senator Thomas Flierl erklärte, er sei zuversichtlich, daß der Kostenrahmen von rund 39 Mio Euro eingehalten werden und die Bildungs- und Auflärungsarbeit der Stiftung wieder in den Vordergrund rücken könne.

Foto: Arbeitsmodell des überarbeiteten Entwurfs aus dem Büro Zumthor (Copyright: Atelier Zumthor)