8.Treffen
Protokoll des 8. Treffens der Arbeitsgemeinschaft
der Gedenkstättenbibliotheken vom 20.-22. März 2002
Berlin, Stiftung Topographie des Terrors und
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Anwesend: Alama Domingos, (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück), Andreas
Ehresmann (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Georg Erdelbrock (KZ-Gedenkstätte
Neuengamme), Georg Fischer (KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V.), André
Gursky (Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle/Saale), Cordula Hoffmann
(Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück), Rosmarie Hofmann (Gedenkstätte
Buchenwald), Maria Jung (Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin),
Elke Kolmans (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz), Jutta
Lindenthal (Fritz Bauer Institut, Frankfurt), Matthias Mann (Gedenk- und Bildungsstätte
Haus der Wannsee-Konferenz), Barbara Müller (Gedenkstätte und Museum
Sachsenhausen), Utta Oehme (Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn),
Irmela Roschmann-Steltenkamp (Stiftung Topographie des Terrors), Margarete Roßmann
(Stiftung Topographie des Terrors), Eva Runge (Gedenk- und Bildungsstätte
Haus der Wannsee-Konferenz), Anne Sieberns (Gedenk- und Bildungstätte Haus
der Wannsee-Konferenz), Irmgard Sieder (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg),
Klaus Tätzler (Gedenkstätte Bergen-Belsen), Ulrich Tempel (Stiftung
Topographie des Terrors), Manfred Warnecke (Gedenkstätte Deutscher Widerstand,
Berlin)
Mittwoch, 20.03.2002 (Stiftung Topographie des Terrors)
1. Vorstellungsrunde
Nachdem der geschäftsführende Direktor der Stiftung Topographie des
Terrors Herr Dr. Andreas Nachama die Teilnehmer der AGGB begrüßte,
fand eine Vorstellungsrunde aller Anwesenden statt, da auch in diesem Jahr einige
Teilnehmer das erste Mal an dem Treffen teilnahmen.
2. Entwicklungsstand des Projektes Fachthesaurus
Jutta Lindenthal erläuterte die Ergebnisse des EU-Projektes zur Erstellung der Grundlagen für einen Internet-Verbund zur Unterstützung der terminologischen Arbeit von Gedenkstätten, Spezialbibliotheken und anderen Einrichtungen. Im Augenblick befinden sich auf der Homepage des Projekts „Thesaurus Nationalsozialismus und Holocaust“ (http://thesauri.dbalzer.net/nsh/) die Schlagwortverzeichnisse von Projekten in Berlin und in Frankfurt am Main. Die beiden Thesauri sollen in der nächsten Zeit zusammengeführt werden. Der Zugang zum Vokabular ist als Gast oder über ein Passwort möglich. Letztere werden von Jutta Lindenthal und Ulrich Tempel vergeben.
(Ulrich Tempel)
3. Gemeinsame Internetdatenbank der AGGB
In der gemeinsamen Internet-Datenbank der Gedenkstättenbibliotheken (www.biblio.tu-bs.de/gedenk) sind derzeit die Bestände der Bibliothek der Stiftung Topographie des Terrors, des Hauses der Wannsee-Konferenz, der Gedenkstätte Buchenwald, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam nachgewiesen. Frau Sieberns bat diese Bibliotheken um regelmäßige updates und wies nochmals darauf hin, dass auch Daten aus anderen Programmen als ALLEGRO-C konvertiert und in den gemeinsamen Katalog eingelesen werden können.
(Anne Sieberns)
Donnerstag, 21.03.2002 (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz)
1. Führung durch die ständige Ausstellung und die Bibliothek des Hauses
Der Tag in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz begann
mit einer Führung durch die Bibliothek. Hier begrüßte der Leiter
der Gedenkstätte Dr. Nobert Kampe die TeilnehmerInnen der AGGB. Anschließend
begab sich die Gruppe in den Raum, in dem die Wannsee-Konferenz abgehalten wurde
und der heute Teil der ständigen Ausstellung ist. Dr. Wolf Kaiser, Leiter
der pädagogischen Abteilung, erläuterte den Aufbau der Ausstellung
und den Forschungsstand über die Wannsee-Konferenz.
2. Vortrag über die pädagogische Arbeit in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und die Zusammenarbeit der pädagogischen Abteilung mit der Bibliothek
Der Vortrag über die pädagogische Arbeit in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz war in drei Teile gegliedert.
1. Allgemeine Einführung in die Bildungsarbeit, Adressaten und Themen,
Studientage mit SchülerInnen (Dr. Wolf Kaiser, Leiter der pädagogischen
Abteilung)
2. Berufsspezifische Seminare mit Erwachsenen und der Einsatz von Originalliteratur
(Literatur aus der Zeit von 1933-1945) in der pädagogischen Arbeit (Lore
Kleiber, Mitarbeiterin der pädagogischen Abteilung)
3. Bestandspolitik und die Arbeit mit Seminargruppen in der Bibliothek (Anne
Sieberns, Bibliothekarin)
zu Punkt 1.+2.:
Die pädagogische Abteilung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der
Wannsee-Konferenz hat 4 feste und ca. 30 freie MitarbeiterInnen/innen. Neben
1-2 stündigen Führungen und 3-stündiger Kleingruppenarbeit in
der Dauerausstellung des Hauses finden täglich etwa 2-3 Studientage statt,
davon sind
1. SchülerInnengruppen, (ca. 60%)
2. Erwachsenengruppen (ca. 40%)
Bei den Erwachsenen handelt es sich überwiegend um Gruppen von Auszubildenden,
die sich mit berufsgruppenspezifischen Themen befassen. Außerdem werden
Seminare zusammen mit Kooperationspartnern (z.B. Gewerkschaften) veranstaltet,
die ausgeschrieben werden. Die Berufsgruppen, die die Gedenkstätte am häufigsten
besuchen, sind:
1. Krankenschwestern und –pfleger (Themen: Gesundheitswesen, „Euthanasie“,
Endlösung)
2. Soldaten, Polizei, Bundesgrenzschutz, Justizvollzugsbeamte, Justizreferendare
(Themen: Wehrmacht, Vernichtungskrieg, Polizei im NS, Justiz im NS)
3. Finanzbeamte (Themen: Enteignung der Juden, Beteiligung der Berufsgruppe
an der Verfolgung und Vernichtung der Juden)
Der Vorteil bei den Berufsgruppen ist, daß ein berufsspezifisches Thema gewählt werden kann, das einen leichteren Zugang zum historischen Gegenstand und Fragen nach deren Aktualität ermöglicht. Die Absicht dieser Seminare ist es, Reflexionsprozesse in Gang zu setzten und vorgefertigte Meinungen zu hinterfragen.
Das Haus bietet weiterhin Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und Lehramtsanwärter an, die u.a. die Planung eines Gedenkstättenbesuches mit SchülerInnen beinhalten können.
Anmeldung und Wahl eines Seminarthemas:
Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz hat eine Broschüre
zu ihrer Bildungsarbeit herausgebracht. Hier werden Themenvorschläge gemacht.
Es sind aber auch Themenkombinationen und eigene Vorschläge möglich.
Vor dem Seminar finden Gespräche mit den Lehrern über die Motivation
und das Vorwissen der TeilnehmerInnen statt. Die Gruppen sollten vorher über
mögliche Themen diskutiert und eventuell schon eines ausgewählt haben.
Kurz vor dem Seminartag findet noch ein weiteres Gespräch mit der endgültigen
Themenfestlegung statt.
Häufig behandelte Themen:
1. Planung und Organisation des Völkermordes
2. Sozialisation in der Zeit des Nationalsozialismus
3. Antisemitismus und Judenmord
4. Verhältnis von Propaganda und Terror
5. Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945
Ein wichtiger Aspekt der pädagogischen Arbeit ist es, das Geschehene aus der Täter- und der Opferperspektive darzustellen.
Ganztägige Veranstaltungen dauern jeweils von ca. 9.00 bis 16.00, es können
aber auch mehrtägige Seminare durchgeführt werden. Der Schwerpunkt
liegt auf projektorientiertem Arbeiten. Die SeminarteilnehmerInnen werden in
Kleingruppen aufgeteilt und erstellen eine eigene Arbeit zu einem speziellen
Themenkomplex. Vorher und zwischendurch werden kurze Vorträge von den pädagogischen
MitarbeiterInnen gehalten.
Die Arbeitsergebnisse werden in Form von Vorträgen, Broschüren und
Wandzeitungen präsentiert.
Wolf Kaiser erläuterte dann kurz den Ablauf eines Studientags mit einer 13. Klasse, Leistungskurs Deutsch, zum Thema "Die Verfolgung und Ermordung der Juden als Gegenstand deutschsprachiger Literatur".
Lore Kleiber berichtete über den Einsatz von NS-Schrifttum in Seminaren mit SchülerInnen von berufsbildenden Schulen und Oberstufenzentren. Sie wies auf die vielfältige berufsbezogene NS-Literatur (z.B Fachzeitschriften) hin, die sich im Besitz der Bibliothek befindet. Für die TeilnehmerInnen ermöglicht dieses Material einen neuen Zugang zur NS-Geschichte, indem sie auf den Einfluß der nationalsozialistischen Ideologie und Politik und deren Auswirkungen auf ihre jeweilige Berufsgruppe aufmerksam gemacht werden. Für die Kleingruppenarbeit werden kopierte Materialien benutzt, die Originalliteratur wird zusätzlich zur Ansicht bereitgestellt mit der Bitte, sie sorgfältig zu behandeln.
Zu Punkt 3:
Frau Sieberns schilderte, wie sich die enge Zusammenarbeit der Bibliothek mit
der pädagogischen Abteilung im Haus der Wannsee-Konferenz auf die Bestandspolitik
auswirkt und spezifische Anforderungen an die bibliothekarische Arbeit stellt.
Hinsichtlich des Bestandsaufbau wird berücksichtigt, dass die Bibliothek
nicht nur von Wissenschaftlern und Studenten besucht wird. Die TeilnehmerInnen
der Studientage sind vor allem SchülerInnen oder Auszubildende, für
die nicht unbedingt die neueste Forschungsliteratur geeignet ist, sondern vielmehr
Nachschlagewerke, Lexika, leicht lesbare und reich illustrierte Literatur sowie
didaktisch aufbereitete Materialien. Zeitzeugen- und Überlebendenberichte
oder literarische Texte stellen den individuellen und emotionalen Zugang her.
Kinder- und Jugendliteratur wird erworben, um nicht nur SchülerInnenn,
sondern auch Lehrern Hinweise auf altersstufengerechte Literatur geben zu können.
Lokal- und Regionalstudien schaffen eine Verbindung zum Heimatort der Besucher
und SeminarteilnehmerInnen. NS-Schrifttum bietet eine Quellenbasis für
die Seminare mit Erwachsenen. Videos, Dokumente auf Mikrofiche und Mikrofilm,
CD-Rom, CDs und Cassetten ergänzen den Buch- und Zeitschriftenbestand.
Nicht nur die Literaturauswahl ist orientiert an den Themen der Seminare und
Studientage, sondern auch die systematische Aufstellung der Bücher in der
Bibliothek. Die TeilnehmerInnen der Seminare und Studientage können sich
direkt am Regal über die vorhandene Literatur zu ihrem Thema informieren
und ersparen sich damit eine aufwendige Recherche in den EDV-Katalogen. Da während
eines Studientags nur ca. 2 Stunden selbständig in der Bibliothek gearbeitet
wird, kann es auch sinnvoll sein, am Vortag einen Bücherwagen zusammenzustellen.
Für die Durchführung von Arbeitseinheiten in der Bibliothek im Rahmen
eines Studientages ist es wichtig, dass die pädagogischen MitarbeiterInnen
die BibliothekarInnen vorab über die Größe der Gruppe, die Klassenstufe
bzw. Berufsgruppe, die Themen und die bereits vorbereiteten Materialien informieren.
Bei der Einführung in die Bibliotheksbenutzung können die BibliothekarInnen
dann ganz gezielt auf die entsprechenden Systematikstellen hinweisen und in
der ersten Arbeitsphase bei der Suche nach geeigneter Literatur helfen. Ein
Fotokopierer steht den SchülerInnen kostenlos zur Verfügung
Das Angebot des selbstentdeckenden und forschenden Lernens in der Bibliothek
wird von den meistens Seminargruppen gerne genutzt. Manchmal wird dadurch das
Interesse an der Bearbeitung eines Themas erst geweckt. Probleme gibt es u.a.
dann, wenn die von den SchülerInnen für die Präsentation herausgesuchten
Fotos lediglich voyeuristische Bedürfnisse nach grausamen Bildern befriedigen.
Ein Gespräch über diese Fotos bei der Präsentation im Plenum
ist in diesem Fall sinnvoll. Es kommt auch vor, dass politisch rechtsorientierte
SchülerInnen die Arbeitseinheit in der Bibliothek nutzen, um Hitler-Portraits,
SS-Abzeichnen etc. zu kopieren. Hier ist besondere Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit
von PädagogInnen und BibliothekarInnen gefordert.
3. Vortrag über die pädagogische Abteilung und die Zusammenarbeit mit der Bibliothek in der Gedenkstätte Buchenwald
Vortrag liegt als Kopie bei (es gilt das gesprochene Wort)
Freitag, 22.03.2002 (Stiftung Topographie des Terrors)
1. Vortrag über Informationsfreiheit und Bibliotheken mit anschließender Diskussion
Bei dem Programmpunkt Informationsfreiheit und Bibliotheken habe ich die Inhalte
einer von mir besuchten Tagung vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen Zensur/Meinungsfreiheit/Informationsfreiheit
und Bibliotheken weltweit zum Thema hatte. Die Verbindung zur Arbeit der AGGB
fand über die Fragen statt: Wie gehen wir mit unseren Beständen „rechter“
Literatur um? Üben auch wir Zensur, wenn wir diese Bestände nicht
allen Nutzern offen zugänglich anbieten? Oder ist es eine legitime Benutzungseinschränkung?
Hindern wir unsere Nutzer/-innen dann nicht an Ihrer Informationsfreiheit? Bei
diesen Fragen ging es um „rechte“ Literatur aus der Grauzone, nicht
um indizierte, verbotene Literatur, deren Zugänglichkeit in Bibliotheken
eindeutig per Gesetz geregelt ist.
An diesen Fragen entspann sich eine rege Diskussion, die zwei Schwerpunkte aufwies:
a) Ist es für uns legitim, diese Bestände zurückzuhalten? Wie
sind die Modalitäten der einzelnen Bibliotheken bei der Zugänglichmachung
für die Nutzer/-innen? Sind sie eine Absicherung für uns selbst oder
eine „unerlaubte“ Einschränkung für die Nutzer/-innen?
b) Sollen und wollen wir unsere Bestände der NS-Literatur in unsere Internetdatenbank
mit aufnehmen oder wollen wir sie nicht publik machen.
Bei der ersten Frage zeichnete sich relativ schnell ein recht einheitliches Vorgehen der meisten Bibliotheken ab: in den einzelnen Einrichtungen sind nicht alle Bestände für jede/n zugänglich. Rechte, zweifelhafte Literatur steht im Magazin und ist nur nach Vorlage eines Nachweises benutzbar, daß dieses spezielle Buch für eine wissenschaftliche Arbeit benötigt wird.
Die zweite Frage wurde sehr intensiv diskutiert, abschließend einigten wir uns auf einen Kompromiß: die NS-Literatur wird nicht in der Internet-Datenbank verzeichnet, es wird aber auf der Informationsseite der AGGB-Datenbank darauf hingewiesen, daß in den einzelnen Bibliotheken noch weitere Bestände als die im Internetkatalog aufgeführten vorhanden sind und unter bestimmten Modalitäten eingesehen werden können.
Die Diskussion machte die Brisanz dieses Themas für unsere Arbeit deutlich. Am Ende wurde vorgeschlagen, auch in Zukunft dieses Thema weiter zu verfolgen und z.B. eine Arbeitsgruppe zu dem Komplex anzubieten: Wie verändert uns als Bibliothekare/-innen der tägliche Umgang mit NS- und rechter Literatur? Es wurde angedacht, auf einer der nächsten AGGB-Tagungen u.U. einen Supervisor einzuladen.
(Irmela Roschmann-Steltenkamp)
2. Planungen für die nächsten Treffen
Treffen im Herbst in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Zeit: 30.09. – 02.10.2002
Treffen der Arbeitsgruppe: 01.10.2002, 9.00 – 16.00 Uhr
Themen: 1. Termin 9.30-11.00 Vortrag: Nachlässe in den Archiven der KZ-Mahn-
und Gedenkstätten, Referentin: Kathrin Paesch, Burg
2. Termin 11.15 – 12.30 Vortrag: Die Häftlingsbücherei in Buchenwald,
Rosmarie Hoffmann, Buchenwald
3. Termin 13.30 – Besichtigung der Bibliothek der KZ-Gedenkstätte
Flossenbürg, Irmgard Sieder, Flossenbürg, anschließend Projektbesprechung,
Anne Sieberns, Berlin
Treffen im März 2003
Da es sich bei diesem Treffen um das 10. Treffen der AGGB handelt, soll ihm
eine besondere Bedeutung zukommen. Es wird geprüft, ob es möglich
ist dieses Treffen in Form einer Tagung in Washington und New York stattfinden
zu lassen.
Alle TeilnehmerInnen der AGGB zeigten großes Interesse an einer Teilnahme.
Herr Tätzler bot an, sich mit Mitarbeitern des US-Holocaust Memorial Museum
in Washington in Verbindung zu setzen, mit denen er zur Zeit in Kontakt steht.
Herr Fischer konnte eine Person bei Daimler-Benz nennen, durch die die Möglichkeit
bestehen könnte, einen verbilligten Flug zu bekommen.
Ein erster Vorschlag für Vorträge auf der Tagung:
- Der Umgang mit Literatur aus der Zeit des Nationalsozialismus und den aktuellen
Publikationen einschlägiger Verlage in den USA und in Deutschland.
Als Termin ist die Woche vom 23.-29.03.2003 geplant.
Sollte eine Reise der AGGB nach Washington nicht zustande kommen, kann dieses Treffen in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück abgehalten werden.
Themenvorschläge für weitere Treffen
1. Bildung polnischer Häftlingsfrauen im KZ-Ravensbrück (Cordula Hoffmann)
2. Inhaltliche Erschließung in den Gedenkstättenbibliotheken (Jutta Lindenthal)
3. Auswirkungen der Arbeit in Gedenkstättenbibliotheken auf die BibliotheksmitarbeiterInnen. Angebot der Supervision (Georg Erdelbrock). In der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gibt es schon die Möglichkeit für die MitarbeiterInnen Supervision in Anspruch zu nehmen
weitere Planungen
Präsentation der AGGB im Internet:
Die Präsentation der AGGB verfolgt das Ziel, einen breiteren Interessentenkreis
über die Aktivitäten und Projekte, über die Gründung und
bisherige Entwicklung der AGGB zu informieren.
Die Internetseite soll darüber hinaus zur Anmeldung für die Treffen
der AGGB genutzt werden. Auf der Seite werden die Protokolle und weitere Materialien
der Treffen bereitgestellt. Über die Internetseite soll es auch möglich
sein, Anregungen und Kritik direkt an die OrganisatorInnen der Treffen weiterzuleiten.
Auf die Internetpräsentation soll im Gedenkstättenrundbrief hingewiesen
werden.
(Margarete Roßmann)